Bundesärztekammer Vorsorgevollmacht Vordruck




Formular Bundesärztekammer Vorsorgevollmacht Vordruck


Die Bundesärztekammer stellt einen Vorsorgevollmacht Vordruck zur Verfügung, um sicherzustellen, dass Ihre medizinischen Wünsche im Falle einer kritischen Erkrankung oder eines Unfalls berücksichtigt werden. Die Vorsorgevollmacht gibt einer von Ihnen benannten Person die Befugnis, Entscheidungen im medizinischen Bereich zu treffen, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind.

Teil 1: Vollmachtgeber

Im ersten Teil des Formulars geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihr Geburtsdatum an. Hier können Sie auch eine Person benennen, die im Falle Ihrer eigenen Geschäftsunfähigkeit über Ihre Angelegenheiten entscheiden soll.

Teil 2: Bevollmächtigter

In diesem Abschnitt geben Sie den Namen und die Anschrift Ihrer bevollmächtigten Person an. Beachten Sie, dass die Person, der Sie die Vollmacht erteilen, volljährig und geschäftsfähig sein muss. Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass die Person Ihre medizinischen Wünsche versteht und in der Lage ist, Entscheidungen in Ihrem Sinne zu treffen.

Teil 3: Umfang der Vollmacht

Hier legen Sie den Umfang der Vollmacht fest, den Sie Ihrer bevollmächtigten Person gewähren möchten. Sie können beispielsweise entscheiden, ob die Vollmacht nur für medizinische Entscheidungen gilt oder auch für finanzielle Angelegenheiten. Außerdem können Sie festlegen, ob die Vollmacht sofort oder erst im Falle Ihrer Geschäftsunfähigkeit in Kraft tritt.

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Teil 4: Medizinische Entscheidungen

In diesem Abschnitt geben Sie an, welche medizinischen Entscheidungen Ihre bevollmächtigte Person im Falle Ihrer Geschäftsunfähigkeit treffen soll. Hier können Sie beispielsweise festlegen, ob eine lebensverlängernde Maßnahme durchgeführt werden soll oder ob Sie eine palliative Versorgung wünschen.

Teil 5: Unterschrift und Zeugen

Zum Abschluss des Formulars müssen Sie Ihre Unterschrift leisten und das Datum angeben. Außerdem müssen Sie zwei Zeugen benennen, die die Vollmacht unterzeichnen. Die Zeugen dürfen nicht mit Ihnen oder der bevollmächtigten Person verwandt sein und müssen volljährig sein.


Ziel des Formulars

Das Ziel des Vorsorgevollmacht Vordrucks der Bundesärztekammer besteht darin, sicherzustellen, dass im Falle Ihrer Geschäftsunfähigkeit Ihre medizinischen Wünsche berücksichtigt werden. Durch die Benennung einer bevollmächtigten Person können Sie sicherstellen, dass Ihre medizinischen Entscheidungen in Ihrem Interesse getroffen werden.

Fazit

Die Bundesärztekammer stellt mit ihrem Vorsorgevollmacht Vordruck ein wichtiges Instrument für die Vorsorge im medizinischen Bereich bereit. Durch die Benennung einer bevollmächtigten Person können Sie sicherstellen, dass im Falle Ihrer Geschäftsunfähigkeit Ihre medizinischen Wünsche berücksichtigt werden.


Die Bundesärztekammer stellt einen kostenlosen Vordruck für eine Vorsorgevollmacht zur Verfügung. Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht es, im Falle von Krankheit oder Unfall selbstbestimmt über medizinische Maßnahmen entscheiden zu können, wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist.

Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Eine Vorsorgevollmacht ist eine schriftliche Vereinbarung, in der eine Vertrauensperson bevollmächtigt wird, im Falle von Krankheit oder Unfall Entscheidungen zu treffen. Dabei kann es um medizinische, aber auch um finanzielle oder rechtliche Angelegenheiten gehen. Die Vorsorgevollmacht tritt erst in Kraft, wenn der Vollmachtgeber aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen selbst zu treffen.

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Wo bekomme ich den Vordruck für eine Vorsorgevollmacht?

Die Bundesärztekammer stellt einen kostenlosen Vordruck zur Verfügung, der auf der Webseite heruntergeladen werden kann.

Wie fülle ich den Vordruck aus?

Der Vordruck enthält alle notwendigen Angaben und Felder, die ausgefüllt werden müssen. Es ist wichtig, dass der Vollmachtgeber genau überlegt, wer als Vertrauensperson bevollmächtigt werden soll und welche Entscheidungen diese Person treffen darf.

Wie und wo wird die Vorsorgevollmacht hinterlegt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Vorsorgevollmacht zu hinterlegen. Eine Möglichkeit ist, sie bei einem Notar zu hinterlegen. Eine andere Möglichkeit ist, sie bei einer Vertrauensperson oder einem Arzt zu hinterlegen. Wichtig ist, dass die Vollmacht im Notfall schnell gefunden werden kann.

Was ist der Unterschied zur Patientenverfügung?

Die Patientenverfügung ist eine schriftliche Erklärung, in der festgelegt wird, welche medizinischen Maßnahmen im Falle von schwerer Krankheit oder Unfall gewünscht oder abgelehnt werden. Die Vorsorgevollmacht hingegen ist eine Vollmacht für eine Vertrauensperson, die im Falle von Krankheit oder Unfall Entscheidungen treffen soll, wenn der Vollmachtgeber selbst dazu nicht mehr in der Lage ist.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wer kann als Vertrauensperson benannt werden?
  2. Als Vertrauensperson kann grundsätzlich jeder benannt werden, dem der Vollmachtgeber vertraut. Das kann ein Familienmitglied, ein Freund oder auch ein Anwalt sein.

  3. Wann tritt die Vorsorgevollmacht in Kraft?
  4. Die Vorsorgevollmacht tritt erst in Kraft, wenn der Vollmachtgeber aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen selbst zu treffen.

  5. Kann die Vorsorgevollmacht widerrufen werden?
  6. Ja, die Vorsorgevollmacht kann jederzeit widerrufen werden, solange der Vollmachtgeber noch dazu in der Lage ist.

  7. Muss die Vorsorgevollmacht notariell beglaubigt werden?
  8. Nein, eine notarielle Beglaubigung ist nicht zwingend erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch, die Vorsorgevollmacht von einem Notar beglaubigen zu lassen, um Missverständnisse und Ungültigkeiten zu vermeiden.

  9. Können mehrere Vertrauenspersonen benannt werden?
  10. Ja, es können auch mehrere Vertrauenspersonen benannt werden. In diesem Fall sollte jedoch genau festgelegt werden, wer im Ernstfall welche Entscheidungen treffen darf.

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Vor- und Nachname: Max Mustermann
Geburtsdatum: 01.01.1970
Anschrift: Musterstraße 1, 12345 Musterstadt
Vertrauensperson: Maria Müller
Bevollmächtigung: Entscheidungen in medizinischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten treffen

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